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Tafel mit Gedankenblase und Glühbirne

Ältere Priester und Diakone befassen sich mit Zukunftsfragen

Wie kann ein Wirtschaftssystem aussehen, das die Umwelt schont und die Lasten gerecht verteilt? Wie können wir davon wegkommen, dass ein Teil der Welt den eigenen Wohlstand steigert, indem er ihn den anderen vorenthält?

MIt diesen Fragen befassten sich eine Gruppe von älteren Priestern sowie Diakonen mit ihren Ehefrauen in ihrer diesjährigen Fortbildungs- und Begegnungswoche, die im Exerzitienhaus Schloss Fürstenried stattfand.

Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher (Hochschule der Jesuiten in München) stellte das jüngste Papier der Deutschen Bischofskonferenz vor: "Raus aus der Wachstumsgesellschaft?" Er zeigte Wege auf, wie ein verantwortetes Wirtschaftswachstum gestaltet werden kann.

Ein Besuch im Münchner Flughafen informierte über Ansätze einer nachhaltigen Entwicklung.

Die Herrmannsdorfer Landwerkstätten in Glonn stellten das beeindruckende Beispiel eines Großunternehmers vor Augen, der aus der gigantischen industriellen Fleischproduktion ausstieg: Karl-Ludwig Schweisfurth entwickelt hier seit 1986 eine neue Form der Lebensmittelproduktion, die die Würde von Mensch und Tier achtet und sorgsam mit der Natur umgeht.

Barbara Schmidt, Leiterin der Misereor-Arbeitsstelle Bayern, und Dr. Walter Ulbrich, ein ehrenamtlich engagierter ehemaliger Ingenieur, gaben Impulse für das persönliche Konsumverhalten. Sie machten deutlich: Der einzelne Mensch ist keineswegs machtlos, sondern kann auf vielfältige Weise zu Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit beitragen.

Die Woche machte nachdenklich und regte zu realistischen persönlichen Veränderungsschritten an. Daneben gab es viel Raum, miteinander Gemeinschaft zu pflegen und frohe Stunden zu erleben

Domkapitular Dr Helmut Gabel

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